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Filmbericht vom Hochwasser am 2. Juni 2013 klick.…


Hochwasser in Weißbach vom 02.06.2013 – 04.06.2013


Für die FF Weißbach begann der Hochwassereinsatz in der Nacht vom Samstag auf Sonntag um 03:22 Uhr und endete erst am Freitag mit den abschließenden Aufräumarbeiten im Feuerwehrhaus.

 Durch OFK Möschl wurde zuerst eine stille Alarmierung mit SMS – Verständigung aller Mitglieder über die LAWZ veranlasst.

Nachdem OFK Möschl Richard und OFK-Stv. Hirschbichler Herbert ins Feuerwehrhaus eingerückt waren,

 wurde auf Grund der zu erwartenden Verschlechterung der Hochwassersituation sofort Sirenenalarm für die Feuerwehr Weißbach ausgelöst.

 In den ersten Stunden des Einsatzes wurden vor allem Sicherungsarbeiten entlang der Bachläufe und der

Hauptverkehrswegen durchgeführt. Im Laufe des Tages,

 den nachfolgenden Einsatztagen und nach dem Sinken des Wasserspiegels hat sich der Einsatzschwerpunkt vor

allem in Richtung Aufräumarbeiten und auspumpen

vollgelaufener Keller verlagert. Wertvolle Hilfe leisteten dabei sieben Tauchpumpen aus Tirol welche uns

Sonntagnachmittag per Hubschrauber „geliefert“ wurden.

Eine besonders heikle Situation ergab sich Sonntagvormittag als eine Frau mit ihrem PKW versucht hatte

über die überflutete Bundesstraße von Saalfelden in Richtung Weißbach zu gelangen.

Sie blieb mitten in den Wassermassen stecken und musste gerettet werden. Zur Rettung der eingeschlossenen Person

rückte unser KLFA aus, welches dabei auch in den

 Wassermassen „abgesoffen“ ist und für die restlichen Einsatztage leider nicht mehr zur Verfügung stand.

Die Rettungsaktion der Frau konnte aber erfolgreich

 durchgeführt werden und die Person augenscheinlich unverletzt in ärztliche Betreuung übergeben werden.

Als besonders hilfreich während des gesamten Einsatzes stellten sich die zur Verfügung gestellten Hoftrac (Haitzmann Josef - Hoisn,

Haitzmann Hubert - Lahn, Hohenwarter Manfred – Pisterl) heraus.

Mit diesen wendigen Geräten konnten Sand, Sandsäcke, Pumpen, Materialien, Mannschaft, usw. auch noch

bei hohem Wasserstand transportiert werden.

Auch bei den Aufräumarbeiten leisteten die drei Fahrzeuge wertvolle Dienste.


Durch die ausrückenden Kräfte wurden unter anderem folgende Arbeiten ausgeführt:

·         Erkunden der Lage im gesamten Ortsgebiet

·         Sperre versch. Fußwege im Ortsgebiet

·         Ferienwiese des Österreichischen Alpenverein evakuiert

·         Sicherungsarbeiten bei unterspülter Hirschbichl Landesstraße im Bereich der Salzsilos

·         Lösen von Verklausung beim Brechlbach

·         Überschwemmungen im Bereich Hohlwegen (Dießbach-, Nußer-, Grammlerbauer, Rachwalik)

·         Überschwemmungen im gesamten Ortszentrum und entlang der Saalach

·         1 Person mit PKW in den Wassermassen auf der B311 eingeschlossen

·         Sicherungsarbeiten Fröschlsteg, Schneiderhäuslbrücke, …

·         Unter tatkräftiger Mithilfe zahlreicher freiwilliger Helfer Sandsäcke gefüllt

·         Ufersicherungsarbeiten entlang des Weißbach

·         Evakuierung und Räumung des Objekt Unterweißbach 21

·         Stromabschaltungen über Salzburg AG veranlasst

·         Auspumpen zahlreicher Keller 


Einsatzzahlen: 

     44 Einsatzstellen wurden bearbeitet

·         13 private Helfer die tatkräftig mitgeholfen haben

·         32 Mann der FF Weißbach im Einsatz

·         15 Mann der FF St. Martin im Hilfseinsatz Dießbachbauer

·         15 Mann der FF Maria Alm im Hilfseinsatz bei mehreren Einsatzstellen

·         9 Mann der Feuerwehrabschnitt 3 Pinzgau (Oberpinzgau) im Hilfseinsatz

·         11 Tauchpumpen, 2 Tragkraftspritzen im Einsatz

·         3 Hoftrac im Einsatz

·         Gemeindetransporter mit PKW Anhänger im Einsatz

·         insgesamt wurden mit allen beteiligten Fahrzeugen ca. 885km zurückgelegt

Stundenaufstellung:

·         FF Weißbach     32 Mann              944 Einsatzstunden

·         FF Maria Alm     15 Mann              165 Einsatzstunden

·         FF St. Martin     15 Mann              105 Einsatzstunden

·         weiter Helfer    22 Mann              374 Einsatzstunden

·         Gesamt                               84 Mann              1588 Einsatzstunden



Gemeinschaftsübung 2012

Am Freitag den 28. September 2012 fand wieder die traditionelle Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Ramsau, St. Martin bei Lofer und Weißbach statt. Die jährliche Übung wurde wie immer im Bereich des gemeinsamen Grenzgebietes dem Hirschbichl-Pass durchgeführt. Übungsannahme war in diesem Jahr ein Waldbrand der im Bereich der Waltlmühlsäge ausgebrochen war. Von den drei Feuerwehren wurde ein umfassender Löschangriff im Bereich Waltlmühlsäge, Baustadl und Kallbrunnalmstraße vorgenommen.

Als Übungsbeobachter fungierten an diesem Tag Kreisbrandinspektor Stefan Pfnür auf bayerischer Seite und Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Johann Leitinger auf pinzgauer Seite. Auch alle Bürgermeister aus den drei Gemeinden (Herbert Gschoßmann - Ramsau, Leitinger Sepp - St. Martin, Hohenwarter Josef Michael - Weißbach) durften wir bei der Übung begrüßen.

In diesem Zuge dürfen wir uns noch beim Naturpark Weißbach bedanken, der in diesem Jahr eine Naturparkjause für alle Übungsteilnehmer zur Verfügung stellte und bei den drei Gemeinden die sich die Getränkekosten untereinander aufgeteilt haben.


Ausflug ins Salzkammergut


Am 22. September starten wir in Weißbach zu unserer Salzkammergutrunde.

durch den Pongau fahren wir  über den den Pass Gschütt nach Hallstatt zum ersten Aufenthalt.

Weiter geht es über den Koppenpass in die Steiermark zur 3 - Seen Bootsfahrt
(Grundlsee-Topplitzsee-Kammersee).

Nach einer sehr amüsanten Abendunterhaltung beim "Postillion" gehts am Morgen weiter ins
Technikmuseum in Bad Ischl,

und anschließend fahren wir mit der Zahnradbahn auf den beeindruckenden Schafberg.

Besonderer Dank gebührt den Organisatoren dieses gelungenen Ausflugs

Herbert Hirschbichler und Felix C. Hohenwarter.

Fotos....


Brand bei Tischlerei Aberger in Weißbach am So 13.11.11

Auf dem Gelände des Sägewerk- und Tischlereibetriebes Aberger in Weißbach bei Lofer (Pinzgau) ist Sonntagvormittag ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.

Gegen 9.30 Uhr bemerkt Richard Möschl, der Feuerwehrkommandant von Weißbach, Rauchschwaden auf dem Gelände der Tischlerei Aberger und schlägt Alarm. Möschl schildert: „Ich habe in der Früh beim Frühstück gesehen, dass es raucht. Es raucht hier öfter, aber heute hat es besonders viel geraucht. Dann bin ich rausgekommen und die Nachbarn sagten, dass es brennt. Ich habe dann sofort Alarm geschlagen.“

Vermutlich durch einen Defekt in der Biomasse-Heizanlage war auf dem Gelände der Tischlerei ein Feuer mit starker Rauchentwicklung ausgebrochen. Der Tischlerei-Besitzer hatte noch versucht, den Brand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Er hatte sich dabei jedoch leicht im Gesicht verletzt. Vier Feuerwehren rückten daraufhin aus, um den Brand zu löschen. „Es brannte unterhalb des Silos. Der Silo war fast leer und wir haben ihn geflutet. Wir konnten das Ganze sehr schnell unter Kontrolle bringen“, so der Feuerwehrkommandant.

133 Mann der Freiwilligen Feuerwehren Weißbach, Lofer, St. Martin und Saalfelden rücken aus und können den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Es war jedoch ein schwieriger Einsatz, sagt Feuerwehrkommandant Richard Möschl.

„Die Arbeit war sehr schwierig. Wir haben keine Brandschutzpläne und deshalb mussten wir uns mit Zeichnungen behelfen. Ich kenne mich glücklicherweise ein bisschen aus da unten“, schildert Möschl. Warum das Feuer in der Heizanlage ausgebrochen war und wie hoch die Schadenssumme ist, soll morgen ein Brandsachverständiger klären.

Quelle: ORF Salzburg


Polizeibericht:

Am 13.11.2011, um 09:15 Uhr kam es in einer Tischlerei in Weißbach bei Lofer zu einer starken Rauchentwicklung im Heizraum des Betriebes.

Der Besitzer versuchte alleine mit dem Feuerlöscher den Brand an der Hackschnitzel-Förderanlage zu löschen, was jedoch nicht gelang und wurde durch eine leichte Verpuffung am Gesicht verletzt.

Die verständigten Feuerwehren aus Weißbach, Lofer, St. Martin bei Lofer und Saalfelden konnten den Brand unter schwerem Atemschutz unter Kontrolle bringen. Da im Silo nur wenige Hackschnitzel waren,

 konnte der Brand rasch gelöscht werden.

 

Wie es zu diesem Brand zwischen Silo und Förderanlage gekommen ist, konnte noch nicht festgestellt werden. Die Förderanlage war ausgeschalten.

Die Höhe des Schadens ist derzeit noch nicht bekannt.


FF Saalfelden mit 6 Fahrzeugen und 40 Mann

FF Lofer mit 4 Fahrzeugen und 34 Mann

FF St. Martin bei Lofer mit 3 Fahrzeugen und 35 Mann

FF Weißbach bei Lofer mit 2 Fahrzeugen und 21 Mann

AFK Leitinger Johann mit 1 Fahrzeug

FW Gesamt: 16 Fahrzeuge mit ca. 135 Mann (incl. Brandwache)

Rotes Kreuz aus Saalfelden 1 Fahrzeug und 2 Mann

Rotes Kreuz aus St. Martin bei Lofer mit 1 Fahrzeug und 2 Mann

Für die Nachtstunden wurde noch eine Brandwache aufgestellt.


Brand Einfamilienhaus

Am 15.12.2010, gegen ca. 18.00 Uhr brach bei einem Einfamilienhaus in St. Martin bei Lofer, Ortsteil Obsthurn im Obergeschoss des Objektes ein Brand aus. Zu dem Zeitpunkt befand sich eine 82jährige Frau sowie deren 46 Jahre alte Sohn im Wohnhaus.

Die beiden Hausbewohner konnten das Haus nicht mehr selbstständig verlassen. Die Feuerwehren bargen die beiden Personen aus dem brennenden Objekt. Die vor Ort befindlichen Ärzte, sowie die Rettungskräfte begannen sofort mit einer Reanimation, welche erfolglos verlief. Die beiden Personen dürften an den starken Rauchgasen erstickt sein.

An der Brandbekämpfung waren die Feuerwehren der Gemeinden Unken, Lofer, St. Martin, Weißbach, sowie Saalfelden beteiligt.

Die B 311 (Pinzgauer Straße) war für ca. 2,5 Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt.

Die Ursache des Brandes  konnte nun von den ermittelnden Beamten des Landeskriminalamtes Salzburg, einem Bezirksbrandermittler und einem gerichtlich beeidetem Sachverständigen geklärt werden. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist der Brand durch Rauchzeugabfälle vom 46-jährigen Opfer entstanden. Als Brandherd lokalisierten die Ermittler die Matratze, welche dem Mann als Bett diente, im Schlafzimmer im ersten Stock des Wohnhauses. Dort hatte er sich tagsüber aufgehalten.

Polizeibericht (Quelle: www.bundespolizei.gv.at)